Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Australien 1946: Sechshundert Frauen machen sich auf eine lange Reise ans
andere Ende der Welt. In England erwartet sie ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre
Ehemänner - englische Soldaten, die während des Kriegs in Australien stationiert
waren und sich dort verliebten. Unter den Frauen sind auch die sechzehnjährige
Jean, Farmertochter Maggie, Avice, eine Tochter aus gutem Hause, und Kranken-
schwester Francis. Diese vier so unterschiedlichen Frauen müssen sich eine Kabine
teilen. Während die drei anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, bleibt Francis
verschlossen. Nur in Kapitän Henry Nicols findet sie einen Vertrauten, er hat wie sie
Schreckliches erlebt und gesehen in den Kriegsjahren.
Doch die Freundschaft kommt zu einem jähen Ende, als ein Teil von Francis
Vergangenheit ans Licht gezerrt wird, den sie am liebsten vergessen würde ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Marie stolpert und einen Kaffee umstößt, lernt sie Jakob kennen und setzt
damit eine Reihe von Geschichten in Gang. Jakob verliebt sich in Marie und
trennt sich von Sonja. Die einsame Sonja lernt Gery kennen. Gery, der beste
Freund von Maries Exfreund Joe, wird von Schuldgefühlen geplagt, weil er dessen
Selbstmord nicht verhindert hat. Umgebracht hat sich wohl auch Maries Mutter.
Und Maries trauernder Vater Hugo läuft eines Tages in eine Straßenbahn und fällt
ins Wachkoma. Kaleidoskopartig schieben sich die Schicksale der Menschen, von
denen Margarita Kinstner erzählt, übereinander, bilden ein Muster, trennen sich
wieder.